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Anwaltshaftungsrecht

„Der um Rat gebetene Anwalt ist seinem Auftragsgeber zu einer umfassenden und erschöpfenden Belehrung verpflichtet. Der Anwalt muss den ihm vorgetragenen Sachverhalt dahin prüfen, ob er geeignet ist, den vom Auftraggeber erstrebten Erfolg herbeizuführen. Dem Mandanten hat der Anwalt diejenigen Schritte zu empfehlen, die zu dem erstrebten Ziel führen können. Er muss den Auftraggeber vor Nachteilen bewahren, soweit solche voraussehbar und vermeidbar sind. Dazu hat der Anwalt seinem Mandanten den sichersten Weg vorzuschlagen und ihm über mögliche Risiken aufzuklären, damit der Mandant eine sachgerechte Entscheidung treffen kann. Zweifel und Bedenken, zu denen die Sachlage Anlass gibt, muss der Anwalt darlegen und mit seinem Auftraggeber erörtern.“
(BGH NJW 1995, 449)

Die Häufigsten Fehler sind Fristversäumnisse, das Führen aussichtsloser Prozesse und fehlerhafte Beratungen bei Vergleichsabschlüssen.

Statistisch gesehen, meldet jeder Anwalt seinem Vermögensschadenhaftpflichtversicherer im Schnitt alle 4-5 Jahre einen Regress. Die Dunkelziffer von zum Schadenersatz führenden Anwaltsfehlern wir allerdings weit aus höher liegen.

Die Anwaltshaftung ist ein äußerst schwieriges und komplexes Rechtsgebiet.

Als Dozenten in der Juristenausbildung, insbesondere im Berufsrecht und Anwaltshaftungsrecht sind wir in diesem Tätigkeitsgebiet spezialisiert.